Kürzlich habe ich an einem Online-Webinar zum Thema Risikomanagement teilgenommen (welches andere Thema denn, bitte …).
Ich versuche, es so neutral wie möglich zusammenzufassen:
- Sehr lange Vorstellungsrunde, während der die Redner uns wissen liessen, welches (nicht-)alkoholische Getränk sie genießen, während sie ihr Wissen mit uns teilten. Ziemlich seltsam meiner Meinung nach, aber dann … anderer Ort, andere Kultur …
- Der Inhalt: endlose, umständliche Ausschweifungen über die Bedeutung von Kontrollen im Risikomanagement. Derart ausschweifend, dass “Bewertungsskalen zur Wirksamkeit der Kontrollbewertung” und ähnliche Ideen ausführlich und detailliert behandelt wurden.
Man hätte es keinem Zuhörer verübeln können, der zum Schluss kam, Risikomanagement sei eine reine Kostenstelle ohne Gegenleistung (reines Compliance-Theater wie es gewisse Pundits bezeichnen).
Das Positive: Manchmal lernt man, ein effizienterer Risikomanager zu werden, indem man aufdeckt, wie man KEIN Risikomanagement betreibt.
